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Wartung und regelmäßige Kontrolle der Ladestation

Von:Bemis E-V Charge18. September 20266 Min. Lesezeit

Eine Ladestation ist am Tag der Installation in ihrem besten Zustand; was sie danach abnutzt, ist nicht der Strom, sondern der Gebrauch. Der Stecker wird täglich ein- und ausgesteckt, das Kabel fällt zu Boden, die Deckeldichtung wechselt zwischen Sonne und Kälte. Dieser Beitrag liefert die praktische Checkliste, die von der Heim-Wallbox bis zum Gerät in der Tiefgarage für alle gilt. Jeder Schritt mit elektrischem Eingriff gehört in die Hand einer Fachkraft; die Liste beschreibt, was zu beobachten ist, und empfiehlt nicht, das Gerät zu öffnen.

Das am stärksten beanspruchte Teil: Stecker und Kabel

Das einzige bewegliche Teil des Ladegeräts ist der Stecker, und dort beginnen die meisten Störungen. Worauf zu achten ist, liegt auf der Hand: Dunkelfärbung oder Brandspuren an den Kontakten, Risse im Kunststoffgehäuse, eine lose Verriegelung, Quetschungen oder Schnitte im Kabelmantel. Prüfen Sie besonders die Stelle, an der das Kabel in das Gerät eintritt, und die Stelle am Stecker, denn dort wird das Kabel am stärksten gebogen. Fällt der Stecker zu Boden, verringert eine Halterung diesen Verschleiß deutlich.

Die Schutzseite: Fehlerstromschutzschalter und Verteiler

Um zu bestätigen, dass der Fehlerstromschutzschalter der Ladeinstallation funktioniert, dient die Testtaste an ihm; beim Drücken soll er auslösen. Das ist eine einfache Kontrolle, die ohne Öffnen des Geräts möglich ist und die Elektrofachkräfte in regelmäßigen Abständen empfehlen. Im Verteiler prüft eine Fachkraft, ob sich Klemmverbindungen gelöst haben und ob Spuren von Erwärmung sichtbar sind; eine lose Verbindung erwärmt sich mit der Zeit und erzeugt eine Störung.

Wasser und Staub bei Geräten im Außenbereich

Bei einem Gerät im Außenbereich halten die Dichtungen und Abdeckungen die Schutzart ebenso aufrecht wie das Gehäuse selbst. Zu prüfen sind: Deckeldichtung weder gequetscht noch verrutscht, Kabelverschraubungen fest, eine vorhandene Belüftung nicht verdeckt. Die Bemis AC-Serie für den Hausgebrauch ist mit IP65, die BEVDC-Serie mit IP54 angegeben; diese Angaben gelten bei geschlossenem Gerät und intakten Dichtungen.

Software und Aufzeichnungen

Bei Geräten in Gemeinschaftsbereichen oder Betrieben endet die Checkliste nicht bei den physischen Punkten. Bei einem über OCPP verwalteten Gerät ist sicherzustellen, dass die Verbindung nicht abgerissen ist, dass die Aufzeichnungen sauber geführt werden und dass die Autorisierungskarten aktuell sind. Wenn die Karte einer ausgeschiedenen Person weiterhin als berechtigt erscheint, ist das ein nicht technisches, aber sehr reales Problem. Wird ein Verwaltungspanel mit personenbezogener Auswertung genutzt, liefert auch der monatliche Verbrauchsbericht ein Frühwarnsignal: sinkt der Verbrauch eines Punktes unerwartet, kann dort ein Problem vorliegen.

Praktische Checkliste

  • Dunkelfärbung, Brandspuren oder Risse an den Steckerkontakten?
  • Quetschungen, Schnitte oder scharfe Knickstellen im Kabelmantel?
  • Löst der Fehlerstromschutzschalter beim Drücken der Testtaste aus?
  • Sind Deckeldichtung und Kabelverschraubungen intakt und fest?
  • Gibt es am Gehäuse Schlagschäden, Wasserspuren oder Korrosion?
  • Arbeiten Display und Statusleuchten normal oder zeigen sie einen Fehler?
  • Sind die Autorisierungskarten aktuell, ausgeschiedene Nutzer entfernt?
  • Liegen Ladeaufzeichnungen und Verbrauchsbericht im erwarteten Bereich?

Wann wird der Service verständigt?

Startet das Gerät den Ladevorgang nicht, bricht es häufig von selbst ab, zeigt das Display einen dauerhaften Fehler, löst der Fehlerstromschutzschalter immer wieder aus oder erwärmt sich der Stecker spürbar, bleibt für die Nutzerin oder den Nutzer nichts mehr zu tun. In diesen Fällen wird das Gerät spannungsfrei gelassen und der autorisierte Service kontaktiert. Bemis Produkte werden mit 2 Jahren Herstellergarantie geliefert; auf unserer Supportseite finden Sie Schritt für Schritt, was je nach Symptom zu tun ist und welche Angaben bei der Meldung benötigt werden.

Wenn Ihr Gerät nicht funktioniert, starten Sie mit der Schnellprüfung hier.

Störungs- und Garantiesupport

Häufig gestellte Fragen

Braucht eine Ladestation für Elektroautos Wartung?

Ja, doch diese Wartung ist eher eine regelmäßige Kontrolle als ein aufwendiger Vorgang. Das einzige bewegliche Teil ist der Stecker, und dort beginnt der Verschleiß weitgehend; Dunkelfärbung an den Kontakten, Quetschungen im Kabelmantel und eine lose Verriegelung sind die Punkte für die Sichtprüfung. Ergänzend empfiehlt sich, die Funktion des Fehlerstromschutzschalters über die Testtaste zu bestätigen und bei Außengeräten Deckeldichtung sowie Kabelverschraubungen zu prüfen. Alles, was das Öffnen des Geräts erfordert, gehört einer Fachkraft; die Nutzerseite bleibt auf das Gehäuseäußere beschränkt.

Wie oft sollte ein Ladegerät kontrolliert werden?

Entscheidend ist die Nutzungsintensität. Eine Wallbox zu Hause, die einmal täglich genutzt wird, verschleißt nicht so schnell wie ein Gerät in der Wohnanlage, das mehrmals täglich gesteckt wird. Praktisch bedeutet das, die Sichtprüfung von Stecker und Kabel in an die Nutzung angepassten Abständen zu wiederholen und den Test des Fehlerstromschutzschalters nicht auszulassen. Bei Geräten in Gemeinschaftsbereichen oder Betrieben ist es am sinnvollsten, die Kontrolle einer benannten Person zu übertragen; bei unbeaufsichtigten Geräten wird aus einer kleinen Abnutzung unbemerkt eine Störung.

Was passiert, wenn der Ladestecker verschleißt, wird er getauscht?

Steckerverschleiß zeigt sich zuerst nicht als Leistung, sondern als Kontaktqualität: der Ladevorgang bricht häufig ab, die Verbindung fühlt sich lose an oder die Kontakte verfärben sich dunkel. Bei diesen Anzeichen weiterzunutzen kann zu Erwärmung und größeren Schäden führen, daher sollte die Beurteilung dem autorisierten Service überlassen werden. Eine Halterung, die das Kabel vom Boden fernhält, verhindert das Herunterfallen des Steckers und verzögert diesen Verschleiß deutlich. Bei DC-Stationen ist der Kabelsatz ohnehin als über die Lebensdauer austauschbares Teil eingeplant.

Wird die Software des Ladegeräts aktualisiert?

Bei Geräten, die über das OCPP-Protokoll mit einem Managementsystem verbunden arbeiten, gehört auch die Softwareseite zur Checkliste. Wichtig ist hier nicht nur das Update, sondern dass die Verbindung nicht abgerissen ist und die Aufzeichnungen sauber geführt werden, denn bei Abrechnung oder personenbezogener Erfassung erzeugt ein fehlender Datensatz unmittelbar ein Problem. Auf der Autorisierungsseite muss die Nutzerliste aktuell gehalten werden; eine ausgeschiedene Person, deren Karte weiterhin berechtigt erscheint, ist eine nicht technische, aber reale Lücke. Diese Vorgänge erfolgen über das Verwaltungspanel, ohne das Gerät zu öffnen.

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Störungs- und Garantiesupport →Ist Laden zu Hause sicher? →Installationsleitfaden →AC-Ladekabel →Heimladestation (AC-Wallbox) →
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