Installation einer Ladestation für Elektrofahrzeuge in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen
Sobald man ein Elektrofahrzeug besitzt, ist das Laden zu Hause der entscheidende Punkt. In einer eigenen Garage ist das einfach; auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses oder einer Wohnanlage sind jedoch einige zusätzliche Schritte nötig. Hier erfahren Sie, was Sie für einen reibungslosen Ablauf wissen müssen.
1) Eigentümerbeschluss
Für eine Installation im Gemeinschaftsbereich (Parkplatz) ist die Zustimmung der Verwaltung bzw. der Wohnungseigentümer erforderlich. In der Türkei entwickelt sich die Gesetzgebung in eine Richtung, die Anträge auf Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erleichtert; dennoch ist es am besten, vor der Installation mit der Verwaltung zu sprechen und den erforderlichen Beschluss einzuholen.
2) Elektroinfrastruktur
Das Ladegerät sollte nach Möglichkeit über eine eigene, vom Verteiler abgehende Leitung versorgt werden. Die Kapazität der bestehenden Installation (Hauptsicherung, Leitungsquerschnitt) muss geprüft und bei Bedarf ein separater Zähler in Betracht gezogen werden. Diese Bewertung sollte ein zugelassener Elektriker vornehmen.
3) Lastmanagement (bei mehreren Fahrzeugen)
Wenn in der Wohnanlage mehrere Ladepunkte vorhanden sind und alle gleichzeitig die volle Leistung ziehen, wird das Netz überlastet. Geräte mit Lastmanagement (DLM) lösen dieses Problem, indem sie die verfügbare Leistung ausgewogen auf die Ladepunkte verteilen.
4) Abrechnung und Autorisierung
Um bei gemeinsamer Nutzung zu ermitteln, wer wie viel verbraucht, werden RFID-Karten, eine mobile App oder ein OCPP-basiertes Verwaltungssystem eingesetzt. So bezahlt jeder Nutzer seinen eigenen Verbrauch.
- Ein OCPP-fähiges Gerät wählen (Fernverwaltung + Abrechnung).
- Schutzart IP65/IP66 (Parkplatz/Außenbereich).
- Unterstützung für Lastmanagement (bei mehreren Ladepunkten).
- Fachgerechte Installation + eigene Leitung.
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Ladestationen ansehenHäufig gestellte Fragen
Was sagt die Verordnung zu Ladestationen in Wohnanlagen und Tiefgaragen?
Für Neubauten legt die Parkplatzverordnung einen Mindestanteil fest: In Gebäuden mit 20 oder mehr vorgeschriebenen Stellplätzen werden mindestens fünf Prozent der Stellplatzfläche – und mindestens ein Stellplatz – einschließlich Ladeeinheit für Elektrofahrzeuge eingerichtet. Für Bestandsgebäude besteht keine Einbaupflicht; die Installation wurde stattdessen erleichtert – für die Gemeinschaftsfläche genügt die Zustimmung der absoluten Mehrheit der Wohnungseigentümer, und eine Baugenehmigung ist nicht erforderlich. Das gesamte Thema behandeln wir in einem eigenen Ratgeber.
Ist für die Installation einer Ladestation im Mehrfamilienhaus eine Genehmigung erforderlich?
Wenn Sie eine Ladestation in einem Gemeinschaftsbereich wie dem Parkplatz installieren möchten, müssen Sie zunächst einen Beschluss der Verwaltung oder der Wohnungseigentümer einholen. Auch wenn sich die Gesetzgebung in der Türkei in eine Richtung entwickelt, die Anträge auf Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erleichtert, ist es der beste Ansatz, vor der Installation mit der Verwaltung der Wohnanlage zu sprechen und die erforderliche Zustimmung schriftlich einzuholen. Dieser Schritt beugt möglichen Streitigkeiten mit den Nachbarn vor und sorgt dafür, dass von Anfang an geklärt ist, an welcher Stelle das Gerät installiert und über welche Leitung es versorgt wird. Während die Installation in einer eigenen Garage unkompliziert ist, sind auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses oder einer Wohnanlage diese zusätzlichen Schritte nötig. Nach Erteilung der Zustimmung geht man der Reihe nach zu technischen Themen wie Elektroinfrastruktur, Lastmanagement und Abrechnung über.
Wie werden mehrere Ladepunkte in einer Wohnanlage verwaltet?
Wenn in einer Wohnanlage mehrere Ladepunkte vorhanden sind und alle gleichzeitig die volle Leistung ziehen, wird das Netz überlastet. Um dies zu verhindern, werden Geräte mit Lastmanagement (DLM) eingesetzt; diese Geräte verteilen die verfügbare Leistung ausgewogen auf die Ladepunkte und verhindern so eine Überlastung und Beanspruchung der Installation. Um zu ermitteln, wer wie viel verbraucht, kommen RFID-Karten, eine mobile App oder ein OCPP-basiertes Verwaltungssystem zum Einsatz. So bezahlt jeder Nutzer nur die Energie, die er selbst verbraucht hat, und die Frage, wer wie viel von der gemeinsamen Stromrechnung genutzt hat, entfällt vollständig. OCPP-fähige Geräte ermöglichen es Ihnen zudem, diese Verwaltung und Abrechnung aus der Ferne vorzunehmen.
Welches Gerät eignet sich für das Laden im Mehrfamilienhaus?
Für den Parkplatz eines Mehrfamilienhauses oder einer Wohnanlage eignet sich eine AC-Wallbox, die OCPP-fähig ist, Lastmanagement (DLM) unterstützt und die Schutzart IP65/IP66 aufweist. Die OCPP-Fähigkeit erlaubt es Ihnen, das Gerät aus der Ferne zu verwalten und verbrauchsabhängig abzurechnen; das Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung ausgewogen, wenn mehrere Ladepunkte vorhanden sind; die Schutzart IP65/IP66 wiederum stellt sicher, dass das Gerät Außenbedingungen wie auf einem Parkplatz sowie Staub und Wasser standhält. Die OCPP-fähigen Modelle von Bemis sind genau für diese Art der Nutzung konzipiert. Das Gerät sollte nach Möglichkeit über eine eigene, vom Verteiler abgehende Leitung und unbedingt von einem zugelassenen Elektriker installiert werden; das ist sowohl für die Sicherheit als auch für die Langlebigkeit wichtig.
Welche Elektroinfrastruktur wird für eine Ladestation im Mehrfamilienhaus benötigt?
Das Ladegerät sollte möglichst über eine eigene, vom Verteiler abgehende Leitung versorgt werden. Vor der Installation muss die Kapazität der bestehenden Installation, also Hauptsicherung und Leitungsquerschnitt, sorgfältig im Verhältnis zur Last geprüft werden, die das Gerät tragen wird. Bei Bedarf sollte ein separater Zähler für das Gerät in Betracht gezogen werden; so lässt sich der Verbrauch unabhängig vom Gemeinschaftsstrom des Hauses messen und die Abrechnung wird eindeutig. Diese Bewertung sollte unbedingt ein zugelassener Elektriker vornehmen, denn wenn die bestehende Leitung unzureichend ist, kann das Gerät nicht die volle Leistung erbringen oder die Installation wird überlastet. Eine richtig dimensionierte und installierte eigene Leitung bildet die Grundlage für ein sicheres und reibungsloses Ladeerlebnis.
Hält ein auf dem Parkplatz installiertes Ladegerät den Witterungsbedingungen stand?
Ja, bei Wahl eines Geräts mit der richtigen Schutzart hält es den Bedingungen auf einem Parkplatz und im Außenbereich stand. Für offene oder halboffene Bereiche wie den Parkplatz eines Mehrfamilienhauses oder einer Wohnanlage sollten Geräte mit der Schutzart IP65/IP66 gewählt werden; diese Schutzart schützt das Gerät vor Staub und Wasser. Dadurch arbeitet die Ladestation lange und zuverlässig, ohne von Regen, Feuchtigkeit und Staub beeinträchtigt zu werden. Die Modelle von Bemis mit IP65/IP66-Schutz werden unter Berücksichtigung solcher Einsatzbereiche gefertigt. Neben der Schutzart ist auch die Anbindung des Geräts über eine fachgerechte Installation und eine eigene Leitung für die Langlebigkeit wichtig.

